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Bewerbungstipps für Autoren

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| Bei der Planung eines Romans sind viele Einzelheiten zu beachten Bild: Tanja Winkler |
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Jedes Jahr kommen rund 80.000 neue Bücher auf den Markt, und doch scheint es kaum möglich, ein Manuskript bei einem Verlag unterzubringen. Das ist jedenfalls die Erfahrung vieler Leser, die uns fragen, wie sie denn etwas veröffentlichen können - ohne dafür bezahlen zu müssen. Denn es gibt eine ganze Reihe von Verlagen, die für eine Buchveröffentlichung Geld verlangen, und das nicht zu knapp. Dafür gestalten sie in der Regel das Buch und lassen es in Auflagen von ein paar hundert Stück drucken. Was der stolze Autor und Auftraggeber dann mit den Büchern macht, die seinen Schriftzug tragen, bleibt ihm überlassen...

Ein angehender Autor braucht also einen Verlag, der sich auch um Vertrieb, Marketing und PR für sein Buch kümmert - und ganz nebenbei bereit ist, ein Honorar für ein Manuskript zu zahlen statt sich dafür bezahlen zu lassen.

Wer ein Manuskript an einen Verlag schicken möchte, sollte ein paar Regeln beherzigen:

- Liste der infrage kommenden Verlage anlegen, im Anschreiben klar machen, warum man ausgerechnet dieses Verlag genommen hat (in Abstimmung mit dem jeweiligen Verlagsprogramm)

- Ein kurzes Exposé beifügen, das den Inhalt treffend wiedergibt, u.U. ergänzt durch eine Liste der Hauptpersonen mit ihren Eigenschaften, Orts- und Zeitangaben oder ähnlichem

- Die ca. ersten zwanzig Seiten als Standardmanuskriptseiten beilegen (eine Standardmanuskriptseite umfasst 30 Zeilen und ca. 60 Zeichen pro Zeile)

- Anschreiben und Manuskript besonders sorgfältig auf Form, Rechtschreibung, Stil etc. gegenchecken, möglichst vorher von mehreren Personen gegenlesen lassen

- Einen mit ausreichend frankierten Rückumschlag für die ev. Rücksendung des Manuskripts beilegen

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» Honorarsuche - Vom Autor zum Multimillionär?
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